Ankündigung |
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Künstler & Bands - D -
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Bild:

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Kurzinfo:
Stilrichtung: |
Folk,
Pop,
Punk |
Geboren / Gegründet: |
01.07.1945 |
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Ausführliche Beschreibung: |
Musikalisch startete Harry Ende der 1960er Jahre mit der Folk-Band Wind in the Willows, deren einziges Album 1968 auf Capitol Records veröffentlicht wurde.
In den frühen Siebzigern kam sie mit der aufstrebenden Punk-Kultur rund um das CBGB in Berührung und wurde Teil der Szene. Sie lernte den Gitarristen Chris Stein kennen und wurde Mitglied seiner Band The Stilettos. 1974 gründeten die beiden die Band Angel and the Snake, die später in Blondie umbenannt wurde und zu einem Top Act des New Yorker Künstlermilieus avancierte.
1978 erschien die Single Little GTO / Holocaust On Sunset Blvd. von einer Gruppe namens New York Blondes. Die A-Seite ist eine Coverversion des alten Ronny & The Daytonas-Hits G.T.O., gesungen von Deborah Harry.
Von der in Deutschland damals noch unbekannten Deborah Harry erfuhr man zum ersten Mal 1977 von Klaus Harpprecht in einem Bericht über die US-amerikanische Musik- und Theaterszene für das ZDF.
1979 gelang der Formation auch international der Durchbruch. Zwar tat Debbie Harry mit ihren wilden und exzessiven Auftritten alles, um das Image einer Punk-Band aufrechtzuerhalten, doch schon wegen ihrer Aktivitäten als Fotomodell, unter anderem für Alien-Schöpfer H.R. Giger, konnte die Band mit ihr als Galionsfigur nicht länger der anarchischen Punk-Szene zugerechnet werden. Stattdessen wurde "Blondie" zum Idol der New Wave-Ära.
Harrys wasserstoffblonden Haare wurden schnell zu einem Markenzeichen und von den Fans vielfach kopiert.
Mit dem Start des Musiksenders MTV erfuhr Blondies Karriere einen weiteren Schub. Als eine der ersten Rock-Bands ließ Blondie Musikvideos auf MTV ausstrahlen und wurde so schnell einem Massenpublikum bekannt.
1981 veröffentlichte Harry - des Blondie-Images bereits ein wenig überdrüssig - ihr erstes Soloalbum unter dem Namen Debbie Harry. Koo Koo wurde von Nile Rodgers produziert, fand seinerzeit jedoch wenig Beachtung.
Ende 1982 trennte sich Harry vorläufig von Blondie, um sich auf ihre Solokarriere zu konzentrieren. Ihr zweites Album Rockbird, das auch die Single French Kissin' enthält, folgte im Sommer 1986.
Def, Dumb and Blonde folgte 1989 und 1993 schließlich Debravation, ihr viertes und vorerst letztes Album als Solokünstlerin.
Mitte der Neunziger begann Deborah Harry regelmäßig mit der Band Jazz Passengers zusammenzuarbeiten. Daraus entstand unter anderem das Album Individually Twisted, das 1997 veröffentlicht wurde.
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